Rauch kann sowohl Schwebstoffe als auch gasförmige Schadstoffe enthalten. Diese erfordern unterschiedliche Filtermechanismen. Ein Partikelfilter kann Ruß, Asche und andere feste oder flüssige Aerosolpartikel auffangen, entfernt aber nicht automatisch Gerüche oder flüchtige Gase.
Vorfilter, Taschenfilter, Kompaktfilter und HEPA-Filter werden zur Partikelabscheidung eingesetzt. Ihre Leistung sollte bei gleichem Nennluftstrom anhand der entsprechenden Effizienzklasse und Prüfnorm verglichen werden. Zur Geruchsbekämpfung ist in der Regel ein separates Gasphasenmedium erforderlich, das auf das jeweilige Gas, die Konzentration, die Luftfeuchtigkeit, die Temperatur, die Kontaktzeit und die Medienkapazität abgestimmt ist.
Ein HEPA-Filter sollte nicht als universelle Lösung gegen Gerüche oder flüchtige organische Verbindungen (VOC) dargestellt werden. Ebenso wenig sollte man annehmen, dass eine Aktivkohle- oder andere Gasphasenfilterstufe geeignet ist, ohne die Art der Verunreinigung und die Betriebsbedingungen zu bestätigen.
Vorfilter kann die Belastung der nachgelagerten Stufen mit Grobpartikeln verringern. Taschen- und Kompaktfilter Sie bieten eine Zwischenpartikelfiltration und Staubrückhaltekapazität. Falls ein dokumentierter Wirkungsgrad der Endstufe erforderlich ist, prüfen Sie die verfügbaren Daten. HEPA- und ULPA-Filterklassen zusammen mit den Grenzwerten für Luftstrom und Druckverlust.
Bestätigen Sie die Rauchquelle, den Partikelgrößenbereich, die Gas- oder Geruchsart, die zu erwartende Konzentration, die erforderliche Filterklasse, den Nennluftstrom, die verfügbare Lüfterleistung, die anfänglichen und endgültigen Druckverlustgrenzen, die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, die Abmessungen, die Rahmenkonstruktion und die Dichtungsanordnung. Für gasförmige Filtermedien ist zudem ein definierter Austausch- oder Überwachungsplan erforderlich, der auf den Betriebsbedingungen basiert.
Prüfen Sie die Luftstromrichtung, den Zustand des Gehäuses, den Dichtungssitz und die Bypass-Leckage. Dokumentieren Sie den Druckabfall nach der Installation und verfolgen Sie dessen Verlauf während des Betriebs. Tauschen Sie Partikelfilter basierend auf den gemessenen Systembedingungen und den Inspektionsergebnissen aus, nicht nach einem festen Kalenderintervall. Gasphasenstufen erfordern eine separate Überwachung, da der Geruchsdurchbruch nicht durch den Druckabfall des Partikelfilters bestimmt wird.
Für eine Übersicht des gestaffelten Systems und Informationen zu den Angebotsparametern besuchen Sie bitte die SFFILTECH Industrieluftfilterseite SFFILTECH kann die Anforderungen an Partikelfilter überprüfen, sobald die Zielklasse, der Luftdurchsatz, die Abmessungen, die Druckverlustgrenzen, die Umgebungsbedingungen und die Dichtungsdetails bekannt sind.